Bayern sieht keinen Bedarf an weiterer Zuwanderung

München. In zehn Jahren werden in Bayern rund drei Millionen Menschen fremder Herkunft leben. Etwa jeder Vierte im Freistaat werde dann einen Migrationshintergrund haben, erläuterten die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer und Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU) gestern in München. Angesichts dieser Entwicklung bestehe "keinerlei Bedarf an weiterer Zuwanderung", sagte Herrmann. Vielmehr müsse die Integration der ohnehin steigenden Zahl von Migranten im Vordergrund stehen. Viele Gruppen hätten erhebliche Probleme, sich in Deutschland zu integrieren. Der Innenminister forderte die Migranten auf, Deutsch zu lernen.