Polizei und Geheimdienst sollen nach de Maizières Willen enger kooperieren

Berlin. Die Bundesregierung will die strikte Trennung von Polizei und Geheimdienst aufweichen. Bundeskriminalamt und Bundesamt für Verfassungsschutz sollen nach einem "Spiegel"-Bericht künftig verstärkt Mitarbeiter austauschen. Dadurch sollen die "fachliche Kompetenz des Personals" gesteigert und das für eine "reibungslose Zusammenarbeit notwendige gegenseitige Verständnis" gefördert werden, heißt es in einer Rahmenvereinbarung.

Zunächst sollen nach dem Willen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) Führungskräfte rotieren. Später soll das Programm auf Beamte des mittleren und gehobenen Dienstes ausgeweitet werden.