Boris Palmer geht in Elternzeit

Einsatz am Wickeltisch für grünen Oberbürgermeister

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Tübingens Stadtvater Boris Palmer bezieht demnächst Elterngeld. Seine Amtsgeschäfte ruhen. Er geht als erster Bürgermeister in Elternzeit.

Tübingen. Einsatz am Wickeltisch: Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) tauscht sein Büro im Rathaus gegen das Kinderzimmer seiner Tochter. Als erster Oberbürgermeister Deutschlands wird der 38-Jährige im September und Oktober in Elternzeit gehen und dabei Elterngeld beziehen .

So will er seiner Partnerin, der Grünen-Europaabgeordneten Franziska Brantner, den Rücken freihalten. Die 30-jährige Südbadenerin hatte Palmer früh klar gemacht, worauf er sich in der Beziehung mit ihr eingelassen hat: In der Schwangerschaft zeigte sie sich mit einem eindeutigen T-Shirt-Aufdruck: „Dads are parents too“ – Väter sind auch Eltern. „Ich habe keine Lust, nur die Frau vom Palmer zu sein“, sagte sie einer Zeitung.