Bundestag setzt sich für weltweite Religionsfreiheit ein

Berlin. Der Bundestag hat sich für einen weltweiten Schutz der Religionsfreiheit ausgesprochen. In einer fast zweistündigen Debatte waren sich die Fraktionen gestern aber nicht einig, ob der Schutz von Christen im Mittelpunkt stehen sollte. Um die Verabschiedung eines gemeinsamen Antrags wollen sich die Parlamentarier nach der Sommerpause bemühen. Der Chef der Unionsfraktion, Volker Kauder (CDU), verwies darauf, dass in mehr als 60 Staaten die Religionsfreiheit eingeschränkt oder nicht vorhanden sei. Christen würden am häufigsten verfolgt. Er sei dafür, dass in Deutschland Moscheen gebaut werden dürften. "Aber ich erwarte das Gleiche von allen anderen Ländern in der Welt", sagte Kauder.