Bundeswehr beendet Anti-Terror-Einsatz in Dschibuti vorzeitig

Dschibuti. Nach mehr als acht Jahren steigt die Bundeswehr zum Ende des Monats vorzeitig aus dem internationalen Anti-Terror-Einsatz "Enduring Freedom" aus. Ein Aufklärungsflugzeug der Marine und 90 Soldaten werden dann aus Dschibuti am Horn von Afrika abgezogen. Ursprünglich war der Einsatz bis mindestens Ende des Jahres geplant.

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) begründete den Schritt bei einem Besuch in Dschibuti mit der "geringen Terrorbedrohung im Seegebiet am Horn von Afrika". Die Marine bleibt aber vor Ort. Sie beteiligt sich weiterhin mit einer Fregatte und 250 Soldaten am EU-Einsatz "Atalanta" zur Bekämpfung der Piraterie vor der Küste Somalias.