Teppich-Affäre

Staatsanwaltschaft ermittelt nicht gegen Niebel

Berlin. Die Teppich-Affäre hat für Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) keine strafrechtlichen Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft Potsdam teilte mit, dass sie von der Aufnahme von Ermittlungen absehe. Niebel habe mit dem Teppich keine Steuern hinterzogen. Der Minister hatte einen von ihm im März privat in Kabul erworbenen Teppich vom Chef des Bundesnachrichtendiensts in dessen Dienstjet nach Deutschland mitbringen lassen. Nach Bekanntwerden des Vorgangs hatte Niebel die Einfuhr des Teppichs zur Nachverzollung angemeldet.

( (dpa) )