Bundesregierung verzichtet auf Erhöhung der eigenen Bezüge

Berlin. Angesichts des geplanten 80-Milliarden-Sparpakets verzichten Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihre Regierung auf die Anhebung der eigenen Bezüge. Für Bundesbeamte soll der im Februar erzielte Tarifabschluss für die Angestellten des öffentlichen Dienstes zwar wie geplant übernommen werden. Jedoch forderte die Bundesregierung den Bundestag jetzt auf, die Minister und parlamentarischen Staatssekretäre auszunehmen. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums wird damit eine Kabinettsentscheidung aus dem Mai revidiert, die eine Anhebung der Bezüge auch für die Regierungsmitglieder vorsah. Nach Angaben des Bundes der Steuerzahler verdient die Kanzlerin derzeit 15 833 Euro im Monat. Der Zuwachs hätte monatlich rund 334 Euro betragen.