Datenschutz

Bericht: Sicherheitsleck bei BKK

Frankfurt/Berlin. Bei der BKK Gesundheitskasse, mit 1,5 Millionen Versicherten die größte deutsche Betriebskrankenkasse, hat es nach einem Bericht des TV-Magazins "Kontraste" ein Sicherheitsleck gegeben. Möglicherweise seien hochsensible medizinische Daten in die Hände von Unbefugten gelangt, berichtet "Kontraste". Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar sei schockiert. Bei der Krankenkasse sei offensichtlich beim Schutz personenbezogener Daten vieles versäumt worden, sagte Schaar. Ein Sprecher der BKK Gesundheitskasse sagte, das Unternehmen werde erpresst. Nach Recherchen des ARD-Magazins hatte die Krankenkasse eine externe Firma mit der Betreuung ihrer Telefon-Hotline betraut. Diese habe dann einen Subunternehmer angeheuert, der ungelernte Hilfskräfte beauftragte. Die Hilfskräfte hätten von privaten Computern oder Laptops Daten wie medizinische Diagnosen abrufen und speichern können.