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Öffentlicher Dienst pocht auf mehr Geld

Fünf Prozent mehr Gehalt im öffentlichen Dienst - das ist Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) entschieden zu viel: "Ich bin erschrocken über die Forderung", sagte Schäuble der "Bild"-Zeitung. "Dafür bietet der öffentliche Dienst sichere Jobs. Das sollten die Gewerkschaften gerade in dieser Krise nicht unterschätzen", sagte Schäuble. Der Vorsitzende des Deutschen Beamtenbundes (dbb), Peter Heesen, verteidigte die Forderung. Es könne nicht sein, dass die Angehörigen jetzt "die Zeche für die Schuldenpolitik des Bundes zahlen sollen", sagte Heesen der "Sächsischen Zeitung". Auch die Ärztegewerkschaft Marburger Bund fordert für die 55 000 Mediziner an kommunalen Krankenhäusern fünf Prozent mehr Geld. Die nächtlichen Bereitschaftsdienste sollen um etwa ein Drittel besser als bisher honoriert werden.

( (HA) )

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