Hamburger Schüler fragen Grünen-Chef Özdemir

Herr Özdemir, welche Partei wählen eigentlich Ihre Eltern?

Für den zweiten Teil der Abendblatt-Serie "Klassenfahrt zu ..." haben Hamburger Abiturienten Grünen-Chef Cem Özdemir interviewt.

So offen sprechen Politiker nur selten: Den Schülern des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums in Poppenbüttel erzählte Grünen-Chef Cem Özdemir im Berliner Monbijoupark, wie er seine türkischen Eltern zur Verzweiflung brachte, was er von Schwarz-Grün in Hamburg hält und warum er überlegt, Vätermonate zu nehmen. Folge zwei der Abendblatt-Reihe zur Bundestagswahl.



Marian Nelke: Die Grünen schenken Migranten besondere Beachtung. Ist das ein Grund für Ihren Aufstieg an die Parteispitze, Herr Özdemir?


Cem Özdemir: Ich bin anatolischer Schwabe, aber ob das ein Vor- oder Nachteil ist, ist schwer zu sagen. Wahrscheinlich beides. Die Grünen haben ja nicht gesagt: Da haben wir einen mit Migrationshintergrund, den wählen wir jetzt einfach. Mir wurde bei den Grünen nichts geschenkt.


Marian Nelke: Wir haben jetzt in Deutschland einen türkischstämmigen "Tatort"-Kommissar und einen türkischstämmigen Parteivorsitzenden. Wann wird der erste türkischstämmige Bundeskanzler gewählt?


Özdemir: Der "Tatort"-Kommissar Mehmet Kurtulus ist ein guter Freund. Es hat sich irgendwie gezeigt, der kann offensichtlich auch Fälle lösen. Der verkauft keine Drogen, sondern macht gute Arbeit als Polizist. Das trägt zur Normalität bei. Die Mehrheitsgesellschaft gewöhnt sich an Leute, die anders heißen und aussehen. Und die Migranten gewöhnen sich daran, dass Deutschland ihr Land ist. Ich finde die Frage, ob ein Bundeskanzler Migrationshintergrund hat, nicht so wichtig. Wichtig ist, dass er gute Politik macht.


Marian Nelke: Bundeskanzler - würden Sie sich das zutrauen?


Özdemir: Ich werde es nicht, dafür ist meine Partei zu klein.


Ronja Züllich: Wie politisch war Ihr Elternhaus?


Özdemir: Politisch im Sinne von organisiert gar nicht. Hier in Deutschland haben meine Eltern nach der Maxime der Unauffälligkeit gelebt - Hauptsache, kein Ärger. Insofern waren sie sehr irritiert, als der Sohnemann in die Politik gehen wollte, noch dazu in eine Partei, die in den Achtzigerjahren ein zwiespältiges Image hatte.


Abendblatt: Welches denn?


Özdemir: Das sind die Hippies, die kiffen alle, Gruppensex - und wer weiß, was die noch so alles machen. Meine Eltern hatten einfach höllisch Schiss, dass ich eines Tages von der Polizei abgeholt werde und man bei mir Rauschgift findet. Es hat eine Weile gebraucht, bis meine Eltern kapiert haben, dass die Grünen eine legale Partei sind.


Ronja Züllich: Wen wählen Ihre Eltern?


Özdemir: Meine Eltern haben 1994 die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt, als sie mitbekommen haben, dass ich für den Bundestag kandidiere. Und sie wollten unbedingt ihren Sohn wählen. Ich nehme stark an, dass sie bei der richtigen Partei geblieben sind.


Ronja Züllich: Die Grünen-Basis hat Ihnen einen sicheren Listenplatz für die Bundestagswahl verweigert. Fühlen Sie sich hintergangen?


Özdemir: Nein, das ist Demokratie. Viele der Delegierten, die mich nicht gewählt haben, haben nachher gesagt: Wir wollen, dass du Parteivorsitzender wirst, aber nicht auch noch im Parlament sitzt. Die Trennung von Amt und Mandat spielt bei uns eine wichtige Rolle. Ich habe da eine andere Meinung. Ich finde es wichtig, dass ein Parteivorsitzender auch im Parlament ist.


Abendblatt: Dafür müssen Sie nun ein Direktmandat holen - im Wahlkreis Stuttgart-Süd treten Sie gegen die SPD-Landesvorsitzende Ute Vogt an.


Özdemir: Das ist für mich eine spannende Herausforderung. Ich gebe alles und versuche, das Unmögliche möglich zu machen. Joschka Fischer war der populärste Politiker Deutschlands und hat nie ein Direktmandat bekommen. In Kreuzberg/Friedrichshain haben wir ein Direktmandat, aber dieser Wahlkreis ist ja eine Art "befreite Zone".


Abendblatt: Befreit wovon?


Özdemir: Na ja, da gelten andere Gesetzmäßigkeiten. Das fängt schon bei der Art an, wie Wahlkampf gemacht wird. In Stuttgart würde niemand auf die Idee kommen, mit seinem Hintern für sich zu werben.


Ronja Züllich: Bisher haben Wähler türkischer Herkunft vor allem SPD gewählt. Wird das jetzt anders?


Özdemir: Das ist schon anders geworden. In einer neuen Umfrage unter Türkischstämmigen kommen die Grünen bundesweit auf 25 Prozent - deutlich mehr als in den Jahren davor. Eine Direktwahl des Bundeskanzlers würde ich gewinnen, nicht Herr Steinmeier. Die Bindung von Migranten an die SPD löst sich auf.


Lili Thiesen: Sind Sie schon Opfer von Ausländerfeindlichkeit geworden?


Özdemir: Schwierige Frage. Was ist Ausländerfeindlichkeit? Einen Baseballschläger hat mir glücklicherweise noch keiner über den Kopf geschlagen. Es gab eine Zeit, da musste ich Polizeischutz haben - wegen deutschen Rechtsradikalen, aber auch wegen der kurdischen PKK und türkischen Nationalisten.


Lili Thiesen: Die NPD ist in Sachsen wieder in den Landtag eingezogen. Gibt es keine Chance, die rechtsextremistische Partei zu verbieten?


Özdemir: Der erste Anlauf ging gehörig in die Hose. Das Verfassungsgericht hat zu Recht gesagt: Es ist schwer, eine Partei zu verbieten, wenn einige der wichtigsten Quellen vom Verfassungsschutz sind.


Abendblatt: Also kein neues Verbotsverfahren?


Özdemir: Nicht unter den gegenwärtigen Bedingungen. Solange die Landesinnenminister nicht bereit sind, ihre V-Leute zurückzuziehen, macht ein neues Verbotsverfahren keinen Sinn. Sonst droht ein Propagandasieg der NPD, den ich uns gerne ersparen würde.


Frederic Rupprecht: Sie setzen sich für den Beitritt der Türkei in die EU ein. Sind Menschenrechte total egal?

Özdemir: Im Gegenteil. Ich setze mich auch nicht bedingungslos für die Mitgliedschaft der Türkei in der EU ein. Mein persönliches Verhältnis zur Türkei ist alles andere als unkompliziert. Ich habe den türkischen Pass abgegeben. Ich habe mich geweigert, Wehrdienst in der Türkei abzuleisten.


Abendblatt: War das ein Thema zu Hause?


Özdemir: Und wie! Das war für meine Eltern so schwer wie mein Eintritt in die Grünen. Ich habe es meinen Eltern nie leicht gemacht: Grüner, Pazifist, Vegetarier - und dann noch der Berufswunsch Erzieher. Das war so ziemlich das Härteste. Wenn sich meine Mutter mit ihren Freundinnen über die Kinder unterhielt, sagte die eine: Meiner ist Ingenieur. Die andere: Meine wird Ärztin - alles ehrbare Berufe. Meine Mutter sagte: Mein Sohn spielt mit Kindern. Und dafür habe ich ein Leben lang geschuftet!


Abendblatt: Wird das anders, wenn die Türkei in der EU ist?


Özdemir: Ich weiß nicht, ob die Beitrittsverhandlungen erfolgreich sein werden. Aber es ist doch eine Chance, wenn ein Land mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung sich entscheidet, so zu werden wie wir Europäer. Ich bin ganz bei Obama, wenn er sagt: Der Westen ist nicht der Feind der islamischen Welt.


Abendblatt: Wann ist die Türkei reif für die EU?


Özdemir: Heute selbstverständlich noch nicht. Die Europäer sollten die Türkei auf ihrem Weg der Reformen unterstützen.


Lili Thiesen: Die Grünen haben den Kampfeinsatz der Bundeswehr auf dem Balkan mitgetragen und unterstützen die Anti-Terror-Mission in Afghanistan. Gibt es so etwas wie einen gerechten Krieg?


Özdemir: Krieg ist immer schlecht, er kann auch Unschuldige treffen. Das gilt auf dem Balkan wie in Afghanistan. Aber es gibt Situationen, in denen man weiß: Die Alternative, also Nichteinmischung, wäre noch schlechter. Das gilt für Völkermord, das gilt für terroristische Bedrohung. In Afghanistan ist die Bundeswehr jetzt aber, um den zivilen Aufbau abzusichern und die Zivilbevölkerung zu schützen. Dort darf es keinen Krieg gegen die Zivilbevölkerung geben.


Abendblatt: Sprechen Sie von dem jüngsten Luftangriff?


Özdemir: Verteidigungsminister Jung und auch Bundeskanzlerin Merkel gefährden mit ihrer Reaktion auf das Bombardement des Tanklasterzuges unsere Soldatinnen und Soldaten vor Ort und konterkarieren den Strategiewechsel. Auch die Amerikaner haben mittlerweile verstanden, dass in Afghanistan ein Strategiewechsel eingeleitet werden muss, der den zivilen Wiederaufbau, den Aufbau von Polizei und Militär in Afghanistan in den Mittelpunkt rückt. Wer so verbohrt abstreitet, dass es auch zivile Opfer gab bei diesem Bombardement, wie Verteidigungsminister Jung und eisern daran festhält zu behaupten, der Angriff sei richtig gewesen, der verspielt in Afghanistan jedes Vertrauen in die internationalen Soldaten und beschädigt den Bundeswehr-Einsatz nachhaltig.


Abendblatt: Lafontaines Linkspartei fühlt sich bestätigt.


Özdemir: Wenn ein Land von einer terroristischen Vereinigung besetzt wird, ist auch unsere Sicherheit bedroht. Das Plakat der Linkspartei "Raus aus Afghanistan" ist unverantwortlicher Populismus. Ich hätte große Lust, mit einem Edding-Stift draufzuschreiben: Wer soll eigentlich raus aus Afghanistan? Die Frauen, die keine Burka tragen wollen?


Frederic Rupprecht: Ist es nicht verlogen von Ihren grünen Freunden in Hamburg, mit einer Partei wie der CDU zu regieren?


Özdemir: Schauen wir uns doch die Resultate an. Hamburg reformiert die Bildungspolitik - und zwar dort, wo es für die Schwarzen richtig hart ist. Die Einrichtung der Primarschule bis zur sechsten Klasse ist ein großer Sieg der Grünen.


Frederic Rupprecht: Im Saarland sind die Grünen nach den Landtagswahlen das Zünglein an der Waage. Wen bringen Sie an die Macht?


Özdemir: Die saarländischen Grünen haben einen klaren Fahrplan vorgelegt, sie wollen diese Woche mit den Sondierungsgesprächen beginnen. Dabei haben Heiko Maas und die SPD den Erstaufschlag. Die endgültige Entscheidung werden die saarländischen Grünen auf einem Parteitag nach der Bundestagswahl treffen, aber je nachdem wie die Sondierungsgespräche verlaufen, wird vor der Wahl klar werden, in welche Richtung es geht im Saarland. Dabei gibt es bei Rot-Rot-Grün inhaltlich zunächst mehr Überschneidungen.


Abendblatt: Schwarz-Grün in Hamburg, vielleicht Rot-Rot-Grün im Saarland - machen es die Grünen mit jedem?


Özdemir: Wir machen nur da mit, wo nachher grüne Politik drin ist. Das kann in Hamburg Schwarz-Grün sein, das kann im Saarland Rot-Rot-Grün sein. Es geht um Inhalte, nicht um die Frage: Mit wem?


Alexander Hartwig: Auf Bundesebene schließen Sie eine Jamaika-Koalition mit Union und FDP aus. Wo ist da die Logik?


Özdemir: Wir arbeiten darauf hin, dass Schwarz und Gelb die Mehrheit verpassen. Da können wir doch nicht den Steigbügelhalter geben für schwarz-gelbe Politik. Wir wollen gesetzliche Mindestlöhne und keine längeren Laufzeiten von Atomkraftwerken - wie soll das gehen mit Union und FDP? Im Bund ist Jamaika für mich abgehakt, genauso wie Rot-Rot-Grün.


Lili Thiesen: Politik ist für viele Jugendliche ein eher langweiliges und uncooles Thema. Liegt das an den Jugendlichen oder an den Politikern?


Özdemir: Wählerbeschimpfung hat noch nie weit geführt. Ich glaube, dass im Moment nicht nur die Jugendlichen die Politik als eher langweilig wahrnehmen, sondern viele Bevölkerungsgruppen. Wir haben leider einen sehr zähen Wahlkampf.


Kathrin Simon-Kutscher: Haben Sie sich diese Koteletten wachsen lassen, um cooler zu wirken?


Özdemir: Nein, nicht deshalb. Ich bin musiktechnisch in den 70er-Jahren verortet. Keith Moon von "The Who" ist mein Vorbild. Die Koteletten sind übrigens sofort ab, sobald der Mindestlohn für Friseure eingeführt wird. Also bitte wählen Sie so, dass dieser Mindestlohn kommt! Dann kommen auch die Koteletten ab.


Marian Nelke: Warum spielen Sie eigentlich in dem Horst-Schlämmer-Film mit? Das wäre selbst Guido Westerwelle nicht eingefallen.


Özdemir: Guido Westerwelle hat noch ganz andere Dinge getan. Er hat sich Aufkleber mit der 18 unter die Schuhsohlen geklebt. Ich kenne den wahren Horst Schlämmer, also Hape Kerkeling. Das Konzept zum Film fand ich spannend, und unsere Rolle war ja die des Koalitionspartners von Schlämmer. Wir Grüne kommen gut weg in dem Film.


Frederic Rupprecht: Ulla Schmidt ist wegen der ausgedehnten Nutzung ihres Dienstwagens ins Kritik-Feuer geraten. Haben Sie Mitleid mit der Gesundheitsministerin?


Özdemir: Ich kenne das ja von mir selbst und meinen Miles-and-More-Flügen mit der Lufthansa 2002. Da hat mich die "Bild"-Zeitung in die Bredouille gebracht. Bei solchen Geschichten gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man trägt zur Aufklärung bei oder man macht alles noch viel schlimmer.


Abendblatt: Wofür hat sich Ulla Schmidt entschieden?


Özdemir: Ich glaube, Ulla Schmidt hat durch ungeschickte Statements ihre Situation nicht gerade verbessert. Bei aller Kritikwürdigkeit ihres Verhaltens ist aber auch klar: Es gibt im Moment sehr viel wichtigere Themen. Ich würde lieber über die unhaltbaren Steuerversprechen von Westerwelle und Merkel sprechen.


Frederic Rupprecht: Würden Sie sagen, die Bonusmeilenaffäre war auch nur eine Lappalie?


Özdemir: Ich habe damals meinen Mandatsverzicht erklärt, ohne dass ihn jemand gefordert hätte. Ich wollte meine Partei im Wahlkampf nicht belasten. Ich bin selber schuld, dass ich der "Bild"-Zeitung Angriffsfläche geboten habe. Das Geschäft ist hart. Niemand hat mich gezwungen, Politik zu machen. Ich bin nicht in einem Kaninchenzüchterverein und weiß: Wer in der Politik so einen Fehler macht, der wird geschlachtet.


Alexander Hartwig: Machen Sie Wahlkampf lieber im Bierzelt oder im Internet?


Özdemir: Beides macht Spaß. Ich mache überhaupt gerne Wahlkampf - in meinem Wahlkreis gerade mit dem Slogan "Ein Schwabe für Stuttgart". Einerseits eine Selbstverständlichkeit, schließlich bin ich im Schwabenland geboren und aufgewachsen, andererseits muss ich viele Menschen noch darauf hinweisen. Wenn ich am Wahlkampfstand stehe, kommt es öfter vor, dass Leute rufen: Des isch a Türk ond koi Schwob!


Alexander Hartwig: Wann twittern Sie?


Özdemir: Ich twittere gar nicht. Ich bin bei Facebook, ich mache YouTube-Videos, bin bei StudiVZ und Wer-Kennt-Wen. Aber ich will nicht twittern. Es gibt nichts Schlimmeres als langweilige Twitterer. Die Welt ist verseucht von langweiligen Twitterern. Und als Parteivorsitzender kann ich gar nicht spannend twittern. Spannend wird es dann, wenn man auch mal Internes ausplaudert. Mein Vorgänger Reinhard Bütikofer hat nach dem Ende seiner Amtszeit sofort angefangen zu twittern. Er kann jetzt einfach drauflos twittern und sich auch mal richtig deftig äußern. Als Parteivorsitzender muss ich in der Öffentlichkeit jedes Wort auf die Goldwaage legen, alles wird sofort unter die Lupe genommen - da geht das nicht.


Kathrin Simon-Kutscher: Machen Sie anders Politik, seitdem Sie Vater sind?


Özdemir: Hm, gute Frage. Vater zu sein spielt sicher eine Rolle. Ich weiß inzwischen, wie das ist, wenn man eine Kita sucht. Ich durchforste auch das eigene Parteiprogramm mit dem Blick des Familienvaters und frage mich: Was schreiben wir da eigentlich über Schule und Kindergärten - und wie passt das zu meiner eigenen Realität und zur Realität meiner Frau?


Kathrin Simon-Kutscher: Wenn Sie noch mal Vater werden ...


Özdemir: ... ich werde hoffentlich im November noch mal Vater.


Kathrin Simon-Kutscher: Herzlichen Glückwunsch! Nehmen Sie Vätermonate?


Özdemir: Ich erwäge ernsthaft, in Elternzeit zu gehen. Das ist nur nicht so einfach als Parteivorsitzender. Aber ich überlege mir das trotzdem. Das Kind soll nicht ohne Vater aufwachsen. Ich habe den Anspruch, meine kleine Tochter jeden Tag zu sehen. Im Wahlkampf geht das leider nicht.


Kathrin Simon-Kutscher: Welche Lösung haben Sie gefunden?


Özdemir: Die heiße Phase des Wahlkampfs verbringe ich getrennt von meiner Familie. Ich finde, wir haben da eine ganz gute Lösung gefunden. Meine Frau und meine Tochter machen die nächsten Wochen Urlaub bei ihrer Familie. Dort sind sie supergut aufgehoben, und ich muss kein schlechtes Gewissen haben. Außerhalb des Wahlkampfs ist mein Anspruch, meine Tochter jeden Abend ins Bett zu bringen und ihr noch etwas vorzulesen. Meistens schaffe ich das auch.


Moderation: Claus Strunz, Jochen Gaugele


Dokumentation: Karsten Kammholz