Infektion

Schweinegrippe für acht von zehn Deutschen keine Gefahr

Eine Umfrage der Krankenkasse DAK zeigt: Die Deutschen haben keine große Neigung, sich impfen zu lassen, wenn der Wirkstoff da ist.

Hamburg. Die überwiegende Mehrheit der Deutschen (82 Prozent) hält nach einer Umfrage die Gefahr einer Infektion durch die Schweinegrippe für gering. Nur 17 Prozent der Befragten hätten größere Befürchtungen, sich in der nächsten Zeit mit der Schweinegrippe zu infizieren, heißt es in einer Studie der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK).

Die Ablehnung gegen eine Impfung sei mit 76 Prozent in Bayern und 72 Prozent in Baden-Württemberg im Vergleich zum Bundesdurchschnitt besonders hoch. Nur neun Prozent der Befragten in Bayern und Baden-Württemberg wollen sich „ganz sicher“ impfen lassen. In Norddeutschland (Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen) wird die Gefahr durch die Schweinegrippe ebenfalls unterdurchschnittlich niedrig eingeschätzt. Nur 13 Prozent der Befragten halten sie für groß oder sehr groß. Im Bundesdurchschnitt sind es 17 Prozent. Die Impfneigung („Werde mich wahrscheinlich nicht impfen lassen“) ist ebenfalls geringer als im Bundesdurchschnitt ausgeprägt.