Fehlspekulationen in Finanzbranche

IKB: Erste Bank-Manager sollen zahlen

Die ersten deutschen Top-Banker müssen sich auf die finanziellen Konsequenzen aufgrund von Fehlspekulationen einstellen. Die Privatbank IKB beispielweise, fordert eine Rückzahlung von mehr als 800 000 Euro.

München. Der ehelmalige Vorstandschef Stefan Ortseifen muss tief in die Tasche greifen. Die Privatbank IKB verklagte ihn auf eine Rückzahlung von Tantiemen in Höhe von 805 000 Euro und geht zudem noch gegen drei weitere Ex-Manager vor. Ein amtierender Vorstand musste auf Druck des Aufsichtsrats bereits 558 000 Euro erstatten.

Die IKB, die Mitte 2007 wegen Fehlspekulationen in Milliardenhöhe beinahe pleitegegangen wäre und vom Staat gestützt werden musste, greife als erste Bank hart durch. Gegen Ex-Vorstandschef Ortseifen, der Mitte 2007 entlassen wurde, ist eine Klage anhängig. Ortseifen wiederum klagt gegen seine Entlassung.

( abendblatt.de )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Deutschland