Hans-Ulrich Klose kritisiert:

Afghanistan-Mandat nicht ausreichend erklärt

Der Hamburger SPD-Bundestagsabgeordnete Hans-Ulrich Klose (SPD) hat es als Fehler bezeichnet, dass der Auftrag der Bundeswehr in Afghanistan der Öffentlichkeit nicht deutlich genug erklärt wurde.

Hamburg. Die Bundeswehr sei "mit einem Kampfmandat" in Afghanistan. "Dieser Punkt wird in der Debatte häufig übergangen", sagte der stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag dem Hamburger Abendblatt. Ziehe die internationale Gemeinschaft dort wieder ab, dann dauere es "sechs Wochen, und die Taliban würden mit Unterstützung ihrer pakistanischen Gesinnungsgenossen dort wieder die Macht übernehmen." Afghanistan wäre dann wieder "ein Stützpunkt für den internationalen Terrorismus, der den gesamten Westen bedroht", so Klose. Lesen Sie mehr in der morgigen Ausgabe des Hamburger Abendblattes.