Atom-Streit: Gewerkschaft setzt auf längere Laufzeiten

BERLIN. Der Vorsitzende der Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Hubertus Schmoldt, hat vor dem Hintergrund des beendeten Gas-Streits zwischen Rußland und der Ukraine ein Energiekonzept für Deutschland mit einer Laufzeit bis mindestens 2020, besser bis 2030 gefordert. Andernfalls laufe das Land Gefahr, daß energieabhängige Unternehmen nicht mehr langfristig investierten, sagte er dem Hamburger Abendblatt.

Der Gewerkschafts-Chef brachte auch Stein- und Braunkohle wieder in die Diskussion. Außerdem sprach er sich für längere Laufzeiten der Kernkraftwerke aus. "Die Frage des Abschaltens sollte sich nicht an mathematisch festgelegten Laufzeiten, sondern am Sicherheitsstandard orientieren."

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