Naturkatastrophe

Schock in der Ägäis: starkes Beben, geringe Schäden

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In der südlichen Ägäis gab es am Freitag ein starkes Seebeben der Stufe 6,2. Dabei kam es zu keinen größeren Schäden oder Verletzungen.

Athen. Und wieder bebte die Erde und sorgte für einen Schock. In der südlichen Ägäis gab es am Freitag ein starkes Seebeben. Laut dem Athener Geodynamischen Institut erreichte es eine Stärke von 6,2. Das Beben richtete aber nur geringe Schäden an und ereignete sich in einer Tiefe von rund 60 Kilometer unter dem Meeresboden. Eine Flutwelle blieb wegen der großen Tiefe aus. Das Epizentrum lag etwa 360 Kilometer südöstlich der griechischen Hauptstadt Athen. Am nächsten liegen die kleine Insel Kasos sowie die Insel Kreta.

Örtliche Radiosender berichteten, dass der Erdstoß nicht nur stark gewesen sei, sondern auch lange angehalten habe. Verletzte oder schwere Schäden wurden der Polizei und der Feuerwehr nicht gemeldet, berichtete der örtliche Sender Radio Lasithi auf Kreta. Lediglich in der kleinen Hafenstadt Siteia auf Ostkreta gingen einige Fensterscheiben zu Bruch. Auch der Putz einiger Häuser wurde beschädigt. In einem Fall wurde ein Auto von herabgefallenen Bauelementen eines Hauses beschädigt. Das Beben war so stark, dass es auch in den höheren Stockwerken der griechischen Hauptstadt Athen sowie in der Türkei und in Süditalien zu spüren gewesen war. (abendblatt.de/dpa)