John McCain setzt sich nach Rechtsruck im US-Vorwahlkampf durch

Washington. Der ehemalige US-Präsidentschaftskandidat John McCain hat nach massiven Startproblemen bei parteiinternen Vorwahlen einen klaren Sieg errungen. Im Rennen um eine neue Kandidatur für den US-Senat hängte der 73-Jährige im Bundesstaat Arizona seinen republikanischen Mitbewerber John David Hayworth ab.

Der frühere Radiomoderator Hayworth hatte sich in Arizona mit populistischen und von US-Medien als ausländerfeindlich interpretierten Äußerungen weit rechts von McCain aufgestellt. In Umfragen war er zeitweise mit dem Urgestein der Republikaner gleichgezogen. McCain rückte daraufhin seinerseits nach rechts und gab im Wahlkampf zudem 20 Millionen Dollar (rund 16 Millionen Euro) aus.

Bei den Kongresswahlen am 2. November werden in den USA alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus neu vergeben und 37 von 100 Senatoren neu gewählt. Außerdem stehen in 37 Staaten Gouverneurswahlen an.