Fahndungserfolg

Polizei in Athen zerschlägt Terrorgruppe

Athen. Der griechischen Polizei ist es innerhalb weniger Tage gelungen, zwei linke Untergrundorganisationen größtenteils zu zerschlagen. Gestern wurden drei Männer und eine Frau wegen illegalen Besitzes von Sprengstoff angeklagt. Sie waren am Vortag in Athen und auf der Ägäisinsel Milos festgenommen worden. Sie sollen einer kleinen Terrorgruppe namens "Konspiration der Zellen des Feuers" angehören, die für Dutzende Bombenanschläge auf Banken und Regierungsgebäude sowie Filialen ausländischer Firmen in den vergangenen drei Jahren verantwortlich gemacht wird.

Bereits vergangenes Wochenende hatte die griechische Polizei sechs mutmaßliche Mitglieder einer der gefährlichsten linken Untergrundorganisationen des Landes namens "Revolutionärer Kampf" festgenommen. Die Polizei fahndet nach weiteren sieben Verdächtigen.

Die Gruppe Revolutionärer Kampf soll seit 2003 mehrere Bombenanschläge auf Ministerien und Filialen von multinationalen Konzernen und Banken verübt und außerdem einen Polizisten schwer verletzt haben.