Guantanamo Bay

USA: Keine Häftlinge mehr in den Jemen

Washington. Guantanamo-Häftlinge aus dem Jemen werden vorerst nicht mehr in ihre Heimat überstellt. Das sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, am Dienstag in Washington. Die US- Behörden hätten den Transfer vorerst aus Sicherheitsgründen gestoppt. Nahezu die Hälfte der noch Inhaftierten in dem Gefangenenlager auf Kuba stammen aus dem arabischen Land.

Nach dem vereitelten Flugzeugattentat an Weihnachten waren der Jemen und die Rolle, die das Terrornetzwerk El Kaida dort spielt, wieder ins Visier der Terrorfahnder geraten. Offenbar hat sich der mutmaßliche Attentäter, der Nigerianer Umar Farouk Abdulmutallab, dort auf seinen Anschlag vorbereitet. Er soll auch Kontakt zu entlassenen ehemaligen Guantanamo-Häftlingen gehabt haben