GroKo-Verhandlungen

Rentenbeitrag soll vorerst nicht über 20 Prozent steigen

In den Koalitionsverhandlungen konnten sich die Parteien auf einen Beitragssatz für die gesetzliche Rente einigen.

In den Koalitionsverhandlungen konnten sich die Parteien auf einen Beitragssatz für die gesetzliche Rente einigen.

Foto: Oliver Berg / dpa

Der Rentenbeitragssatz soll bis 2025 nicht über 20 Prozent steigen. Das vereinbarten Union und SPD. Aktuell liegt er bei 18,6 Prozent.

Berlin.  Die mögliche neue große Koalition will den Beitragssatz für die gesetzliche Rente bis 2025 nicht über 20 Prozent steigen lassen. Das vereinbarten Union und SPD nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei ihren Koalitionsverhandlungen. Zuerst berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) darüber.

Bereits in den Sondierungen war vereinbart worden, dass bis 2025 auch das heutige Niveau der gesetzlichen Rente von 48 Prozent eines Durchschnittslohns festgeschrieben werden soll. Die Festschreibung des Beitragssatzes gilt bei den drei Parteien als möglich, weil mit weiter sinkenden Arbeitslosenzahlen und einer Zunahme von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigen gerechnet werde, hieß es zur Begründung

Für die Zeit nach 2025 soll eine Rentenkommission mit Vertretern der Tarifpartner und der Wissenschaft eingerichtet werden. Der Beitragssatz liegt aktuell bei 18,6 Prozent, dürfte nach offiziellen Prognosen 2023 auf 18,7 und bis 2025 auf 20,1 Prozent steigen. (dpa/rtr)

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