Politik

Rückführung

Verzögerung In einem Ende November 2017 unterzeichneten Abkommen hatten sich Bangladesch und Myanmar darauf verständigt, dass ab 23. Januar mehr als 750.000 Angehörige der muslimischen Rohingya-Volksgruppe schrittweise zurück nach Myanmar gebracht werden. Das schließt jene etwa 100.000 Rohingya ein, die im Zuge der Welle ethnischer Gewalt Ende 2016 nach Bangladesch geflohen waren. Vergangene Woche hatten sich beide Regierungen darauf geeinigt, die Rückführung binnen zwei Jahren abzuschließen. Die Rückführung verzögert sich nun. Die Vorbereitungen dafür seien noch nicht abgeschlossen. Unter anderem müssten noch Transitzonen eingerichtet werden.

Spendenaufruf Die Kindernothilfe bittet für die Soforthilfemaßnahmen um Spenden. Konto:

Kindernothilfe e.V., KD-Bank, Stichwort: Rohingya. IBAN: DE92 350 60 190 0000 45 45 40