Rohingya-Krise

USA verschärft Kurs gegen Myanmar

Washington.  Wegen der anhaltenden Gewalt gegen die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar wollen die Vereinigten Staaten ihren Kurs gegenüber Myanmar verschärfen. „Wir sind zutiefst besorgt über die aktuellen Entwicklungen im Bundesstaat Rakhine und die gewaltsamen und traumatisierenden Misshandlungen“, teilte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, am Montag (Ortszeit) mit. Unter anderem zieht das Ministerium Sanktionen gegen die Regierung in Myanmar in Erwägung. Fast 600.000 Rohingya sind seit Ende August geflohen, weil ihre Dörfer in Brand gesteckt und Menschen ermordet wurden.