Politik

Von Paris bis Würzburg – eine Chronik des Terrors

Juli 2016, Würzburg: Ein 17-Jähriger aus Afghanistan verletzt in einer Regionalbahn fünf Menschen mit einer Axt. Der Täter wird erschossen. Er bekannte sich zum „Islamischer Staat“ (IS).


Juli 2016, Nizza: Ein Attentäter rast mit einem LKW in eine Menschenmenge. Mindestens 84 Menschen sterben. Der Täter wird erschossen. Der IS beansprucht den Anschlag für sich.

Juni 2016, Orlando: Ein 29-Jähriger erschießt in dem vor allem von Homosexuellen besuchten Club „Pulse“ mindestens 49 Menschen. Er wird erschossen.

April 2016, Essen: Drei mutmaßliche Salafisten verüben einen Bombenanschlag auf ein Gebetshaus der Sikhs in Essen. Es gibt drei Verletzte.


März 2016, Brüssel: Drei islamistische Terroristen sprengen sich am Flughafen und in einer U-Bahnstation in die Luft. Sie töten 32 Menschen.

Februar 2016, Hannover: Am Hauptbahnhof verletzt eine 15-Jährige einen Polizisten lebensgefährlich mit einem Messer. Ermittler nehmen einen IS-Hintergrund an.

Januar 2016, Istanbul: Ein Selbstmordattentäter der Terrormiliz IS reißt im historischen Zentrums Istanbul zwölf Deutsche mit in den Tod.

November 2015, Paris: Bei einer Anschlagsserie töten Extremisten des IS 130 Menschen. In der Konzerthalle Bataclan richten sie ein Massaker an, am Stade de France sprengen sich drei Selbstmordattentäter in die Luft.

Januar 2015, Paris: Beim Attentat auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ sterben zwölf Menschen. Zu dem Anschlag bekennt sich ein al-Qaida-Ableger.

Juli 2011, Utøya: Vor genau fünf Jahren erschießt Anders Breivik 69 Menschen in einem Feriencamp für Jugendliche. Zuvor hatte er in Oslo eine Bombe gezündet. Acht Menschen sterben.

März 2011, Frankfurt/Main: Ein Kosovo-Albaner erschießt auf dem Flughafen zwei US-Soldaten. Der Mann gilt als extremistischer Einzeltäter.