Erdbeben und Tsunami in Japan

EU sichert vom Erdbeben getroffenen Japanern Hilfe zu

Brüssel/Tokio. Als Reaktion auf die Erbeben-Katastrophe in Japan hat die Europäische Union dem Land ihre Solidarität zugesichert. „Wir sind zutiefst besorgt über die Nachricht von dem verheerenden Erdbeben“, sagten EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy in einer gemeinsamen Erklärung, die in Brüssel zu Beginn des EU-Sondergipfels zu Libyen verbreitet wurde. „Falls nötig, stehen wir für jede Unterstützung bereit“, heißt es darin. Der britische Premierminister David Cameron sagte am Rande des Gipfels: „Wir sollten daran denken, dem japanischen Volk unsere Anteilnahme und unser Beileid zukommen zu lassen.“ Auch Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy sagte Japan Unterstützung zu.

Bundeskanzlerin Angela Merkel schrieb in einem Telegramm an den japanischen Ministerpräsidenten, sie habe die Nachricht von dem Tsunami „mit Bestürzung“ aufgenommen. Sie sagte deutsche Hilfe zur Bewältigung der Katastrophe zu. Deutschland stehe in diesen tragischen Stunden an der Seite Japans und sei zur Hilfe bereit. Das schlimmste Erdbeben in Japans Geschichte mit einer Stärke von 8,9 hatte das Inselreich am Freitag erschüttert und einen verheerenden Tsunami ausgelöst. Es gab zahlreiche Tote. In mehreren Städten brachen Brände aus.