Winterdienst

FDP fordert nationale Streusalzreserve

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Deutschlands Straßen sind teils spiegelglatt und Streusalz wird zunehmend zur Mangelware. Die FDP sieht jetzt den Bund in der Pflicht.

Düsseldorf. Angesichts der Engpässe im Winterdienst hat sich die FDP für eine deutschlandweite Streusalzreserve ausgesprochen. „Der Bund muss als Auftraggeber alle Bundesländer zur Vorhaltung einer Mindestreserve an Salz drängen, damit im gesamten Bundesgebiet die Bundesverkehrswege auch in Wintersituationen uneingeschränkt befahrbar sind“, sagte der FDP-Verkehrsexperte Patrick Döring der „Rheinischen Post“.

Wegen der anhaltenden Schneefälle und vereister Straßen waren vielen Kommunen in den vergangenen Tagen die Streusalz-Vorräte ausgegangen. Auch in Norddeutschland wird das Streusalz zunehmend zur Mangelware. Zu derartigen Engpässen dürfe es nicht kommen, sage Döring. Er forderte: „Hier muss der Bund einschreiten.“ Auch der ADAC forderte eine ausreichende Bevorratung von Streumitteln. „Es kann nicht sein, dass jeder Hauseigentümer seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommen muss, aber die Straßen nicht gestreut werden, weil die Kommunen Haushaltsmittel sparen wollen“, sagte ADAC-Experte Roman Suthold der Zeitung.