Die Ukraine braucht mehr Soldaten. Aber nicht alle Bürger wollen freiwillig kämpfen. Sie verstecken sich zum Teil vor der „Zwangs“-Mobilisierung.

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Wer sich der Mobilisierung in der Ukraine entziehen will, könnte in Schwierigkeiten geraten. FUNKE-Reporter Jan Jessen hat in dieser Podcast-Folge von „So fühlt sich Krieg an“ mit einem Ukrainer gesprochen, der sich vor der Armee versteckt. Ihn plagen Gewissensbisse, aber auch die Angst vor dem Tod an der Front.

Außerdem hat Jessen die Soldaten der 65. Brigade in der Kleinstadt Orichiw besucht und dort mit Männern gesprochen, die für den Kriegsdienst eingezogen wurden. Viele von ihnen mussten dafür ihre normalen Jobs, als Bauarbeiter oder Mechaniker und ihre Familien zurücklassen und sich ohne Soldatenausbildung auf dem Schlachtfeld beweisen. Immer mit dem Gedanken, dass der Tod allgegenwärtig ist. Für einige von ihnen ist die Verteidigung ihres Landes eine Pflicht, aber sie sehen auch große Risiken bei der zwanghaften Rekrutierung von einfachen Bürgern.

Wie nützlich sind Bürger an der Front, die eigentlich nicht kämpfen wollen? Welche Strafen drohen den Kriegsdienst-Verweigerern? Welche bizarre Handels-Branche hat sich neben dem offiziellen Rekrutierungsweg gebildet? Hört jetzt in die aktuelle Folge.

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Weiterführende Folge: Soldaten in Ressourcen-Not: Entscheidet sich so der Krieg?

Habt Ihr Feedback oder Fragen an Jan Jessen? Dann schreibt uns an ukraine@funkemedien.de

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„So fühlt sich Krieg an“ ist ein Podcast der NRZ im Auftrag der FUNKE Mediengruppe.