Danylo kehrt von seinem Urlaub auf der Krim nicht zurück. Wie seine Mutter Alla kämpft, um ihren Sohn zurück zu holen.

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Cherson im Süden der Ukraine – die Heimatstadt von Danylo und Alla Yacentyuks. Diese wird im März 2022 kurz nach dem Beginn des russischen Überfalls nahezu kampflos von den Invasoren eingenommen wird. Im September, als in der Region eine ukrainische Gegenoffensive beginnt, werben Lehrer dafür, die Kinder auf einen Erholungsurlaub auf der Krim zu schicken. FUNKE-Reporter Jan Jessen hat in dieser Podcast-Folge von „So fühlt sich Krieg an“ die Mutter Alla Yacentyuks getroffen. Ihr Sohn ist nach einem zweiwöchigen Urlaub auf der Krim nicht zurückgekommen.

Zunächst möchte Alla Yacentyuk ihre Söhne nicht allein auf die Krim reisen lassen, sie misstraut den Russen. Doch Danylo will unbedingt ans Schwarze Meer und überzeugt seine Mutter. Am 8. Oktober 2022 reist der damals 13-Jährige nach Jewpatorija an der Westküste der Halbinsel, die Russland vor zehn Jahren völkerrechtswidrig annektiert hat. Er soll vierzehn Tage bleiben, kehrt aber nicht zurück. Für seine Mutter Alla steht nach ein paar Wochen fest: Sie muss ihn selbst von der Krim holen. Wie sie das schaffen will und ob sie ihren Sohn zurück holen kann, erfahrt Ihr in dieser Podcast-Folge von „So fühlt sich Krieg an“.

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Weiterführende Folge zum Nachhören: Rückkehr nach Cherson und ein zerstörtes Zuhause: Ukrainerin berichtet

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„So fühlt sich Krieg an“ ist ein Podcast der NRZ im Auftrag der FUNKE Mediengruppe.