SPD-Bundestagsfraktion will Schützenhilfe leisten

Hoffnung für Universiade in Hamburg

Wie das Hamburger Abendblatt erfuhr, will die Bundesregierung sich nun doch mit insgesamt 50 Millionen Euro an den Welt-Studentenspielen beteiligen.

Die Universiade in Hamburg scheint gerettet. Wie das Hamburger Abendblatt erfuhr, will die Bundesregierung sich nun doch mit insgesamt 50 Millionen Euro an den Welt-Studentenspielen beteiligen. Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Peter Struck, bestätigte dem Abendblatt, seine Fraktion werde dafür sorgen, dass die entsprechende Summe in den Haushaltsberatungen verabschiedet werde. Bisher gab es lediglich eine Zusage über 25 Millionen Euro. "Die zusätzlichen 25 Millionen Euro habt ihr", sagte Struck dem Hamburger SPD-Fraktionsvorsitzenden Michael Neumann bei einem Gespräch in Berlin zu. Noch vor wenigen Tagen hatte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) bei seinem Besuch der Olympischen Spiel in Peking weitere Mittel ausgeschlossen. Die Etats aller Ressorts seien ausgereizt, hieß es. Jetzt ist - so scheint es - doch mehr Geld da. Aus welchem Topf das Geld kommen soll, wollte die SPD-Fraktion noch nicht konkretisieren.

Michael Neumann, Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion, war gestern gemeinsam mit der sportpolitischen Sprecherin der Fraktion, Juliane Timmermann, nach Berlin gereist, um bei der Bundes-SPD für weitere Mittel zu werben. "Es geht darum, sich als Hamburger für die Stadt einzusetzen", begründete Neumann sein Engagement. "In diesem Gespräch hat mir Peter Struck zugesagt, dass er einen Antrag in die Haushaltsberatungen einbringen wird, um die 25 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung zu stellen."

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