Stadtteilserie, Kinderzeitung, Enthüllungen

Das sind die preisgekrönten Seiten des Abendblattes

"Das heile Hamburg und das hässliche Hamburg, beides ist Wirklichkeit. Die Redaktion schreibt auf, was ist." So begründete die Jury die Auszeichnung des Hamburger Abendblattes mit dem Deutschen Lokaljournalistenpreis. Und hier zeigen wir Ihnen noch einmal unsere preisgekrönten Seiten.

Lokalreporter sind dicht dran am Leser, spüren, was in einer Stadt los ist, was die Menschen bewegt. Ihre Arbeit bildet das Herzstück deutscher Regional- und Lokalzeitungen. Und sie schaffen herausragende Leistungen.

Das Hamburger Abendblatt erhielt die Auszeichnung für die Gesamtleistung der Lokalredaktion. Sie schuf eine einzigartige Stadtteilserie und eine bemerkenswerte Kinderzeitung. Sie schuf aber auch detailreiche Dossiers und Enthüllungen über den Fall Osmani und den Chef des Tierschutzvereins, Wolfgang Poggendorf. Abendblatt Chefredakteur Menso Heyl: "Die Redaktion hat den Biss gehabt, dranzubleiben und hartnäckig zu sein. Sie hat sich die Auszeichnung verdient." Das sieht auch die Jury der Konrad-Adenauer-Stiftung so. In ihrer Begründung für die Auszeichnung des Abendblattes heißt es:

"Das ist das Konzept für die Großstadtlokalredaktion, das sich aus vielen Elementen zusammensetzt: Lesernähe, Orientierungsfunktion nicht nur in Wahlkampfzeiten Service, Kontinuität der Berichterstattung, Ausübung des Wächteramtes, die Ansprache vernachlässigter Zielgruppen. Den Lesern ein Hamburggefühl zu vermitteln, ist ein großes Ziel der Redaktion, sie sollen sich mit und in ihrer Stadt wohlfühlen, sie wollen zuhause sein. "Hamburg lebenswert" ist eine Antwort der Redaktion, eine Serie über die 104 Stadtteile "wie sie wirklich sind". Die Reporter nehmen die Leser mit auf die Entdeckungsreisen durch die Stadt und sie versichern sich ihrer Hilfe, ihrer Anregungen, Fragen und Geheimtipps.

Die hässlichen Seiten der Stadt nicht zu verschweigen, ist die andere Seite der Journalistenpflicht, die Skandale, die Problemzonen der Großstadt, die Schwierigkeiten von Hauptschülern, einen Ausbildungsplatz zu bekommen."