Rudern: Huth und Thiele holen Medaille

Nach Ruder-Krimi Silber im Doppelzweier

Christiane Huth und Annekatrin Thiele haben dem Deutschen Ruderverband (DRV) bei den Olympischen Spielen in Peking die ersehnte erste Medaille beschert...

Peking. Christiane Huth und Annekatrin Thiele haben dem Deutschen Ruderverband (DRV) bei den Olympischen Spielen in Peking die ersehnte erste Medaille beschert. Das Duo aus Potsdam und Leipzig gewann am Samstag nach einem Fotofinish im Finale des Doppelzweiers Silber. Auf der Regatta-Strecke im Shunyi-Park mussten sie sich mit nur einer Hundertstelsekunde Rückstand den wie in Athen 2004 siegreichen neuseeländischen Zwillingen Georgina und Caroline Evers-Swindell geschlagen geben. Dritter wurde das Team aus Großbritannien.

Bis kurz vor dem Ziel hatten die 27 Jahre alte Schlagfrau Huth und die 23-jährige Thiele in Führung gelegen, ehe sie die Neuseeländerinnen doch noch passieren lassen mussten. "Die Freude über Silber überwiegt, auch wenn man sich ein wenig über den knappen Abstand von nur einer Hundertstel ärgert", sagte die im Vorlauf noch kranke Huth. Dem Duo aus dem Frauen-Doppelzweier war es bei den diesjährigen Weltcup-Auftritten als einzigem DRV-Boot gelungen, immer auf das Podest zu fahren.

Vor der Silbermedaille für Huth/Thiele hatten die Olympia- Debütanten Tom Lehmann und Felix Drahotta im Zweier ohne Steuermann sowie Lenka Wech und Maren Derlien im Zweier ohne Steuerfrau jeweils als Vierte Edelmetall knapp verpasst.

( dpa )