Neue Pläne:

TUI will Hapag-Lloyd nur teilweise verkaufen

Der Reise- und Logistikkonzern TUI will die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd zunächst nicht komplett verkaufen. In einem ersten Schritt sollen nach Informationen des "Hamburger Abendblatts (Donnerstag-Ausgabe) nur bis zu 74,9 Prozent der Anteile veräußert werden.

Der Grund dafür ist, dass TUI bei einem Verkauf von mehr als 74,9 Prozent aus aktienrechtlichen Gründen seine Satzung ändern müsste. Dafür bräuchte der Vorstand die Zustimmung der Hauptversammlung, die derzeit ungewiss ist. Für Hapag-Lloyd bieten ein Hamburger Konsortium um den Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne, das von der Stadtregierung unterstützt wird, sowie die staatlich kontrollierte Reederei NOL aus Singapur. Ein Sprecher von TUI kommentierte die Informationen nicht. "Das sind Marktgerüchte, zu denen wir uns nicht äußern", sagte er lediglich.

  • Mehr dazu morgen im Hamburger Abendblatt
( HA )