Trotz Barcelonas Veto

Ronaldinho hofft weiter auf Olympiastart

Die Olympia-Frage: In Spanien bahnt sich ein Disput zwischen Brasiliens Fußball-Superstar Ronaldinho und dessen Klub FC Barcelona an.

Sao Paulo. In Spanien bahnt sich ein Disput zwischen Brasiliens Fußball-Superstar Ronaldinho und dessen Klub FC Barcelona um die Olympia-Freigabe an. Obwohl Barca am Dienstag sein Veto gegen die Nominierung des 28-Jährigen eingelegt und erklärt hatte, dass man Ronaldinho am Montag zum Trainingsauftakt erwarte, sagte dessen Bruder und Berater Assis in Sao Paulo: "Da wir eine gute Beziehung zum Klub haben, sind wir zuversichtlich."

Ronaldinho selbst wollte erst gar nicht "an Sachen denken, die nicht gut seien": "Ich will zu Olympia und Geschichte schreiben", sagte der seit Monaten an einer Muskelverletzung laborierende Starspieler.

Laut offizieller Mitteilung auf der Vereins-Homepage erwartet Barcelona den Weltmeister von 2002 zur ersten Einheit: "Die Olympischen Spiele gehören nicht zum FIFA-Kalender und deswegen müssen wir den Spieler nicht freistellen." Ronaldo sieht das offenbar anders: Er hat bereits mit Selecao-Konditionstrainer Paulo Paixao ein Trainingsprogramm zusammengestellt, um bis zum Start des olympischen Fußballturniers am 6. August fit zu sein.

( sid )