Poppenbüttel: Frührentner erstochen

19-Jähriger gesteht Messer-Attacke

In der Nacht zu Sonntag wurde Dieter Johansson in seiner Wohnung niedergestochen – er verblutete. Jetzt stellte sich heraus: Der 57-Jährige kannte seinen mutmaßlichen Mörder.

Hamburg. In der Nacht zu Sonntag wurde der Frührentner Dieter Johansson (57) in Poppenbüttel in seiner Wohnung an der Straße Schulbergredder mit mehreren Messerstichen umgebracht. Seine Schwester hatte seine Leiche am Sonntagabend gefunden.

Es stellte sich heraus, dass Johansson in seinem Bett verblutet war. Sein mutmaßlicher Mörder hatte ihn mehrfach in den Oberkörper und den Rücken gestochen. Geld oder andere Wertgegenstände wurden nicht gestohlen. Es gab auch keine Einbruchsspuren. Daher war die Polizei davon überzeugt, dass der 57-Jährige den Messerstecher kannte und selbst in die Wohnung gelassen hat.

Die Polizei lag mit dieser Annahme richtig. In einem Verhör gestand ein 19-jähriger, langjähriger Bekannter des ehemaligen Vollzugsbeamten, den 57-Jährigen erstochen zu haben. Im Laufe des Verhörs hatte sich Johanssons mutmaßlicher Mörder immer mehr in Widersprüche verstrickt. Der 19-Jährige war nach seiner Aussage Sonnabendnacht zu Besuch bei Johansson. Schließlich sei der 57-Jährige jedoch zudringlich geworden, worauf er zu einem Messer gegriffen und ihn getötet hätte.