Handball

HSV Hamburg auf Champions-League-Kurs

Der HSV Hamburg hat am Sonnabend mit einem 38:25-Sieg (16:14) über den TuS N-Lübbecke seinen dritten Tabellenplatz in der Handball-Bundesliga gefestigt.

Hamburg. Während die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb damit Kurs auf die neuerliche Champions-League-Qualifikation hält (49:11 Punkte), stecken die Gäste (14:46) tief im Abstiegsstrudel.

Nach den Handball-Festtagen gegen Ciudad Real und den THW Kiel gab es vor 7931 Zuschauern in der Color-Line-Arena wieder Alltagskost. Zu Beginn hatte es für die Hamburger nach einem ganz lockeren Erfolg ausgesehen. Schon nach zehn Minuten betrug der Vorsprung erstmals vier Tore (6:2). Lübbecke gab sich aber nicht geschlagen. HSV-Schlussmann Johannes Bitter verhinderte mehrfach den drohenden Ausgleich. Nach der Pause drehte der HSV auf und zeigte eine deutliche Leistungssteigerung. Bester Werfer war HSV-Rechtsaußen Hans Lindberg (8/3). Bruno Souza (Hamburg) sah nach einem groben Foulspiel die Rote Karte.

Kopf-an-Kopf-Rennen

Der Titelkampf in der Handball-Bundesliga bleibt spannend. Das Führungstrio SG Flensburg-Handewitt (52:8 Punkte), THW Kiel (51:7) und HSV Hamburg gab sich in seinen Heimspielen jedenfalls keine Blöße. Während Tabellenführer Flensburg der MT Melsungen beim 43:25 (20:10) keine Chance ließ, setzte sich der THW gegen den TBV Lemgo mit 32:27 (15:12) durch.

Flensburg deklassierte Melsungen in der Campus-Halle nach allen Regeln der Kunst. Der Spitzenreiter führte nach nicht einmal vier Minuten schon mit 5:0. Bis zur Halbzeit setzte sich Flensburg deutlich mit zehn Toren ab (20:10). Durch den Sieg bleibt die Mannschaft von Trainer Kent-Harry Andersson zwar weiterhin vor Kiel an der Tabellenspitze. Der THW hat aber ein Spiel weniger ausgetragen.

Die Kieler punkteten nach dem 36:36-Unentschieden im Topspiel in Hamburg am vergangenen Mittwoch gegen Lemgo nun auch wieder doppelt. Beim Sieg gegen die Mannschaft von Spielertrainer Markus Baur war allerdings über weite Strecken deutlich Sand im Getriebe. Die erstmalige Führung nach einer Viertelstunde (7:6) baute der Rekordmeister im weiteren Verlauf weiter aus.

Im vierten Spiel des Nachmittags gewann der VfL Gummersbach gegen FA Göppingen mit 34:29 (17:15). Durch den Erfolg schob sich Gummersbach an Lemgo vorbei auf den sechsten Tabellenplatz.

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