Olympisches Feuer entfacht - Protest stört kurz die Zeremonie

Das Olympische Feuer für die Spiele in Peking ist am Montag entfacht worden. Die Zeremonie fand in der antiken Stätte von Olympia auf der Halbinsel Peloponnes statt. Die Flamme wurde trotz zum Teil bewölkten Himmels mit einem Hohlspiegel und mit Hilfe der Sonnenstrahlen entzündet.

Kurz vor der Entfachung hatte ein pro-tibetischer Demonstrant kurz die Feier gestört. Er schrie Parolen gegen die chinesische Besetzung Tibets, während der Präsident des chinesischen Organisationskomitees, Liu Qi, eine Rede hielt. Polizisten brachten den Mann von dem Gelände des antiken Stadions von Olympia weg.

Die Zeremonie fand eine Stunde früher als geplant statt, weil im Wetterbericht Regen angekündigt war. Eine als Priesterin gekleidete Schauspielerin entzündete die Flamme mit einem Brennglas, mit dem sie Sonnenstrahlen bündelte.

"Wir schicken heute die Nachricht des Olympischen Waffenstillstandes", sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Jacques Rogge. "Die Olympischen Spiele müssen in einer friedlichen Umgebung stattfinden."

Nach einem Fackellauf durch Griechenland wird das Olympische Feuer am 30. März in Athen an die chinesischen Organisatoren übergeben. Das Feuer wird am 31. März in Peking sein.