Handball

HSV schlägt Flensburg

Der HSV Hamburg hat die Chance auf Einzug ins Halbfinale der Handball-Champions-League gewahrt.

Hamburg. Die Hamburger setzten sich am Sonnabend im vorletzten Hauptrundenspiel gegen den Bundesliga-Rivalen SG Flensburg-Handewitt vor heimischem Publikum mit 32:30 (20:14) durch und haben mit nunmehr 7:3 Punkten alle Aussichten auf Platz eins in Gruppe 3. In Führung liegt Osiguranje Zagreb, die erst am Sonntag spielen. Seine letztes Partie bestreitet der HSV am nächsten Sonnabend bei Portland San Antonio. Die Flensburger sind mit 2:8 Zählern abgeschlagen Gruppenletzter.

Die Gastgeber konnten vor 12 823 Zuschauern in der ausverkauften Color-Line-Arena den Ausfall der Langzeitverletzten Oleg Velyky und Stefan Schröder sowie des am Vortag am Ellenbogen operierten Kapitäns Guillaume Gille weitgehend kompensieren. Allerdings vermieden die Flensburger das letzte Risiko und schonten Kräfte für den Meisterschaftsendkampf. Im Gegensatz zur Champions League liegen die Schleswig-Holsteiner in der Bundesliga mit lediglich einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer THW Kiel aussichtsreich im Rennen.

Zwischenzeitlich sah es nach einem Debakel für die Gäste aus. In der 26. Minute führten die Hamburger bereits mit acht Toren Vorsprung. Nach dem Seitenwechsel kamen die nun aggressiver spielenden Flensburger aber wieder heran und verkürzten auf ein Tor Differenz (24:25/48.). Pascal Hens und Kyung-Shin Yoon waren beim HSV mit jeweils sechs Toren die besten Schützen; auf der Gegenseite traf Marcin Lijewski (8) am häufigsten.

Für beide Teams war es bereits das vierte Duell in dieser Saison. In der Bundesliga hatten die Flensburger beide Spiele gewonnen, im Champions-League-Hinspiel entführten die Hamburger einen Punkt aus der Campushalle (33:33).