Warnstreiks: an deutschen Flughäfen

Lufthansa streicht 142 Flüge

Betroffen sind nach Gewerkschaftsangaben die Flughäfen Frankfurt am Main, München, Nürnberg, Stuttgart, Köln-Bonn, Münster-Osnabrück und Saarbrücken.

Die Gewerkschaft Verdi hat im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes für Mittwoch Warnstreiks an fast allen großen deutschen Flughäfen angekündigt. Zum Ausstand aufgerufen sind die Beschäftigten der Gepäckabfertigung und der Feuerwehren. Die Ausstände werden voraussichtlich zwischen 4.00 Uhr und 12.00 Uhr zu empfindlichen Behinderungen im Flugverkehr sorgen.

Wegen der angekündigten Warnstreiks an deutschen Flughäfen streicht die Lufthansa am Mittwoch vorsorglich 142 Flüge. Wie das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt am Main mitteilte, werden davon vor allem innerdeutsche Verbindungen betroffen sein. Die interkontinentalen Lufthansa-Flüge sollen dagegen am Mittwochvormittag wie geplant durchgeführt werden.

Betroffen sind den Angaben zufolge im Zeitraum zwischen 06.00 Uhr und 09.00 Uhr vor allem Flüge von und nach Frankfurt am Main und München. Innerdeutsch reisende Fluggäste, deren Flüge am Mittwochmorgen gestrichen werden, werden gebeten, die Züge der Deutschen Bahn zu nutzen. Etix-Reisende werden gebeten, ihre elektronischen Tickets an einem Lufthansa-Schalter in Reisevoucher umwandeln zu lassen.

Detaillierte Informationen über alle gestrichenen Flüge erhalten Lufthansa-Fluggäste den Angaben zufolge im Internet unter lufthansa.com oder über das Call Center unter der Telefonnummer 01805-8384267.

Lufthansa bedauert in einer Erklärung die durch den Streik entstehenden Einschränkungen für ihre Fluggäste und betont, man werde "alles unternehmen, um eventuelle Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten".