Lüneburg: Großeinsatz der Polizei

Schüler drohte mit Amoklauf

Im Internet hatte der 19-Jährige auch seinen Suizid angekündigt. Für mehrere Hundert Berufsschüler fiel der Unterricht am Dienstag aus.

Lüneburg. Nach Angaben der "Bild"-Zeitung sperrten am Dienstag Polizisten mit Maschinenpistolen die Straßen in Lüneburg ab. Der Grund: Ein 19 Jahre alter Schüler hatte im Internet verbreitet, einen Anschlag auf die "Berufsbildende Schule I" zu planen. Nach der Tat wolle er sich selbst das Leben nehmen, so seine Drohung.

Nachdem der junge Mann nicht zum Unterricht erschienen war, startete die Polizei einen Sucheinsatz und setzte sogar Hubschrauber ein. Schließlich fanden Einsatzkräfte den Schüler schlafend in seiner Wohnung.

Unklar ist noch, ob der 19-Jährige seine Drohung ernst gemeint hat. Klar ist dagegen: Der Schüler kann für den Großeinsatz der Polizei zur Kasse gebeten werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 50 000 Euro. Außerdem droht dem jungen Mann jetzt eine Strafanzeige wegen Störung des öffentlichen Friedens.