US-Vorwahlen: Katerstimmung bei Hillary Clinton

Obama siegt auch in Maine

Mit einer beeindruckenden Siegesserie hat der demokratische Senator Barack Obama zu Konkurrentin Hillary Clinton aufgeschlossen. Clintons Wahlkampf-Chefin trat zurück.

Washington. Senator Barack Obama eilt bei den Vorwahlen um die US-Präsidentschaftskandidatur derzeit von Sieg zu Sieg. Seine Rivalin Hillary Clinton wechselte indessen ihre Wahlkampfchefin aus.

Bei der Abstimmung am Sonntag im Bundesstaat Maine kam Obama nach Auszählung von etwa 95 Prozent der Stimmen nach Angaben des Fernsehsenders CNN auf 59 Prozent. Seine Konkurrentin, die Ex-First- Lady Clinton, erreichte etwa 40 Prozent. Bei der Vorwahl in Maine wurden 24 Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag der Demokraten im August vergeben. Am Sonnabend hatte Obama bereits in den Bundesstaaten Louisiana, im Staat Washington und in Nebraska mit teils deutlichem Vorsprung gesiegt.

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Nach dem enttäuschenden Abschneiden Clintons am Wochenende trat derweil ihre Wahlkampf-Chefin Patti Solis Doyle zurück. In einer E- Mail teilte Doyle gestern ihren Mitarbeitern mit, dass Maggie Williams den Posten übernehme. Williams war Clintons Stabschefin zu deren Zeit als First Lady.

Bei den bisher vergebenen Delegiertenstimmen liegen Obama und Clinton nach wie vor etwa gleichauf. Am Dienstag stehen Vorwahlen in den Bundesstaaten Virginia und Maryland sowie in der Hauptstadt Washington DC an. Umfragen sehen auch dort Obama vor Clinton.