US-Vorwahlen: Nach "Super-Dienstag"

Republikaner Romney wirft hin

Neben Favorit John McCain ist jetzt nur noch Ex-Gouverneur Mike Huckabee bei den Republikanern im Rennen.

Washington. Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney will nach Angaben verschiedener US-Fernsehsender aus dem Rennen um die Spitzenkandidatur aussteigen. Wie der Sender CNN heute unter Berufung auf mehrere Parteiquellen berichtete, zieht der Exgouverneur von Massachusetts damit die Konsequenzen aus seinem unbefriedigenden Abschneiden bei den parteiinternen Abstimmungen über die Spitzenkandidatur am vergangenen Dienstag. Dabei war Senator John McCain klar in Führung gegangen.

Am "Super-Dienstag" hatte McCain die wichtigsten und meisten Abstimmungen in für sich entschieden. Nach Angaben der "New York Times" lag Romney danach rund 550 Delegiertenstimmen hinter McCain zurück. Er habe eingesehen, dass es rechnerisch praktisch unmöglich für ihn sei, sich noch die Nominierung zu sichern. Danach hätte er mindestens Dreiviertel aller noch bei anstehenden Vorwahlen zu gewinnenden Delegiertenstimmen auf sich vereinen müssen.

Weiter im Rennen ist neben McCain Ex-Gouverneur Mike Huckabee, aber McCains Nominierung steht praktisch fest.

( dpa )