Fusion Norddeutscher Zeitungen

Große Tageszeitungen im Nordosten wollen Berichterstattung aus den Regionen stärken.

Von April an wollen die "Ostsee-Zeitung" (OZ) in Rostock und die "Lübecker Nachrichten" (LN) mit einem gemeinsamen Mantel erscheinen. Laut Planung werden dann gut zehn OZ-Redakteure in Lübeck arbeiten. Im Rahmen der Fusion beider Verlage solle bis 2013 die Mitarbeiterzahl in den zwei Häusern von 800 auf 600 sinken, sagte der Geschäftsführer beider Blätter, Thomas Ehlers. Es seien keine betriebsbedingten Kündigungen geplant, bestehende Regelungen zur Altersteilzeit würden angewendet. Freiwerdende Redakteurskapazitäten sollen genutzt werden, die regionalen Kompetenzen zu stärken. Der Axel Springer Verlag ist an beiden Zeitungen beteiligt. Teile der Rostocker Belegschaft hegen Bedenken zu den Fusionsplänen.

( lno, abendblatt.de )