Kenia: keine Verhandlungen

Odinga lehnt Dialog mit Kibaki ab

Der Oppositionsführer wollte die Bedingungen für das Gesprächsangebot nicht erfüllen.

Nairobi. Es werde keinen Dialog auf Grundlage von Kibakis Bedingungen geben, sagte ein Sprecher der Orangenen Demokratiebewegung (ODM) am Freitag dem britischen Sender BBC. Die Opposition setze auf internationale Vermittler im Konflikt um die Macht in dem ostafrikanischen Land. Auch eine von Generalstaatsanwalt Amos Wako ins Gespräch gebrachte Regierung der nationalen Einheit lehnt die Opposition ab. Kibaki hatte am Donnerstag seine Bereitschaft zum politischen Dialog erklärt. Voraussetzung sei allerdings, dass im Land wieder Ruhe herrsche.

Die Opposition erkennt den Wahlsieg Kibakis nicht an, auch internationale Beobachter zweifeln an einer korrekten Auszählung der Stimmen.

Filmberichte zur umstrittenen Wahl und den Unruhen in Kenia