Tarifstreit:

GDL will zweistellige Lohnerhöhung

Hamburg. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) beharrt nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen auf ihren Lohnforderungen. "Wir schließen keinesfalls unter zweistellig ab", sagte der stellvertretende GDL-Vorsitzende Claus Weselsky dem Hamburger Abendblatt.

Die Deutsche Bahn hatte laut GDL in den jüngsten Verhandlungen 6,5 Prozent mehr angeboten.

Auch werde die Gewerkschaft keiner Arbeitszeitverlängerung zustimmen, sagte Weselsky. "Die Arbeitsbelastung der Lokführer ist heute schon extrem hoch. Wir wollen von jetzt 41 runter auf 40 Wochenstunden." Die Streikbereitschaft der Mitglieder sei sehr groß. "Die Urabstimmung vom August berechtigt die GDL, auf unbefristete Zeit ihre Mitglieder zu Streiks aufzurufen."

( HA )