GDL: Tarifkonflikt:

Verhandlungen mit der Bahn abgebrochen

Solange die Gespräche nicht gescheitert sind, sollten die Bahnkunden von Streiks verschont bleiben. Den Begriff „Scheitern“ verwendete die GDL in ihrer Mitteilung nicht.

Frankfurt/Main. Die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL sind "ergebnislos abgebrochen" worden. Das teilte die GDL am Mittwoch in Frankfurt am Main mit. Die Gewerkschaft kündigte für Donnerstag, 14.00 Uhr, eine Pressekonferenz in Frankfurt an. Dort wolle sie über den Stand des Tarifkonflikts berichten und über ihr weiteres Vorgehen.

Zuletzt hatten beide Seiten darüber gesprochen, was in einem gemeinsamen Basis-Tarifvertrag für alle Beschäftigten der Bahn geregelt wird und was die GDL in einem eigenständigen Tarifvertrag für die Lokführer aushandeln kann. Dieser sollte bis Ende Januar stehen und vor allem Regelungen zu Einkommen und Arbeitszeit enthalten. Die GDL forderte zuletzt Einkommenszuwächse von mindestens zehn Prozent.

Eine Stellungnahme der Bahn lag zunächst nicht vor.