DFB-Pokal:

HSV setzt Erfolgsserie in Freiburg fort

Mit dem 3:1 (1:1)-Pflichtsieg gegen Freiburg zog der Bundesliga-Zweite ins Achtelfinale ein. Damit bleiben die Hamburger seit zehn Spielen ungeschlagen.

Für die Hanseaten, die zuletzt vor elf Jahren unter Trainer Felix Magath im DFB-Pokal überwinterten, trafen Piotr Trochowski (17.), Ivica Olic (52.) und Rafael van der Vaart (90.), für die Gäste war Karim Matmour (12.) erfolgreich. Im bisher einzigen Aufeinandertreffen der beiden Clubs im Pokal hatte der HSV am 7. Oktober 1983 mit 4:1 in Freiburg die Oberhand behalten.

HSV-Trainer Huub Stevens hatte den nach seinem Muskelfaserriss wieder gesunden Kapitän van der Vaart zunächst auf der Bank gelassen, dafür Paolo Guerrero als Sturmspitze aufgeboten. Olic und Mohamed Zidan stürmten vor 39 261 Zuschauern über die Flügel, hinter Guerrero war Trochowski der Ideengeber. Nach einer stürmischen Anfangsphase, in der bereits nach 32 Sekunden der neunmalige deutsche Nationalspieler und dann Paolo Guerrero (5./16.) per Fallrückzieher sowie Jerome Boateng (11.) Keeper Alexander Walke prüften, nutzte der Zweitligist seine Chance im ersten Angriff.

Der schnelle Jonathan Pitroipa, den der HSV schon zu dieser Saison verpflichten wollte und voraussichtlich ab Sommer 2008 unter Vertrag nehmen wird, flankte nach einem Konter auf Torschütze Matmour. Der 22-jährige Franzose ließ HSV-Torhüter Frank Rost mit seinem platzierten Kopfball keine Chance.

Zum Ausgleich nutzte Trochowski ebenfalls einen Konter zu einem platzierten Schuss aus 22 Metern, den Walke nicht stoppen konnte. Trochowski bereitete dann den Olic-Treffer mit einem guten Eckstoß vor und hätte mit einem Freistoß in der 64. Minute das Resultat noch erhöhen können. Eine Großchance vergab Zidan, als er zehn Minuten vor Schluss exzellent von van der Vaart bedient wurde. Der Ägypter scheiterte allein vor Walke. Van der Vaart verwertete in der Schlussminute souverän einen Elfmeter.