Handball:

Hamburger ohne Glanz ins Achtelfinale

Mit einem 32:26 (15:11)-Arbeitssieg über den Bundesliga-Konkurrenten TuSEM Essen hat der HSV Hamburg das Achtelfinale des DHB-Pokals erreicht.

Vor nur 1412 Zuschauern in der Sporthalle Hamburg boten beide Mannschaften am Mittwochabend Schmalkost. Viele vergebene Chancen und technische Fehler prägten das Spiel. Schon am Sonnabend (19 Uhr) treffen die Hamburger in der Color-Line-Arena erneut auf die Essener dann geht es um Bundesliga-Punkte.

HSV-Trainer Martin Schwalb hatte auf einen Einsatz des französischen Kreisläufers Bertrand Gille (Schulterprobleme) verzichtet. Auch National-Linksaußen Torsten Jansen wurde geschont. Pascal Hens dagegen, der beim Supercup noch über Schmerzen im Fuß geklagt hatte, war mit von der Partie und betätigte sich als Torschütze und Motivator.

Der HSV fand gegen den Bundesliga-Aufsteiger nur schwer ins Spiel. Auch von einem 3:5-Rückstand ließen sich die Essener nicht nervös machen. Im Gegenteil: Nach vier Treffern in Serie lag der TuSEM selbst mit zwei Treffern in Führung (7:5). Erst kurz vor der Pause schafften es die Gastgeber, sich mit vier Toren abzusetzen. Beim 30:20 (52.) betrug der Vorsprung der Gastgeber erstmals zehn Tore. Bester Werfer des HSV war Matthias Flohr (6 Tore), für TuSEM waren Evars Klesniks und David Katzirz (je 5) am erfolgreichsten.