HSV: Alle lieben Rafael

Chelsea will van der Vaart

Er zaubert, er kämpft, er ist für den HSV derzeit unersetzlich. Und er ist heiß begehrt. Laut Medienberichten buhlt der nächste Top-Klub um die Gunst des Hamburger Spielmachers.

Hamburg. Rafael in Überform: Sieben Bundesliga-Tore und 13 Europacup-Treffer gehen auf sein Konto. Und kämpfen kann er auch noch. Den wollen im Moment wohl einige europäische Top-Klubs haben, soviel ist sicher. Auch ein ganz besonders finanzkräftiger Verein ist an Rafael van der Vaart interessiert: Der FC Chelsea. Laut der "Bild"-Zeitung hat sich Chelseas Sportdirektor Frank Arnesen bereits bei van der Vaarts Berater Sören Lerby gemeldet.

Der Verein des russischen Milliardärs Roman Abramowitsch könnte den Spielmacher nur zu gut gebrauchen. In der Premier League nur Siebter läuft und kickt man den eigenen Ansprüchen hinterher. Van der Vaart selbst winkt ab, der holländische Nationalspieler zu "Bild":"Für mich zählt derzeit nur der HSV". Bei den bevorstehenden Aufgaben wolle sich der Niederländer voll auf den Klub konzentrieren.

Für die HSV-Verantwortlichen ist die Personalie van der Vaart im Augenblick ohnehin nicht verhandelbar. Frühestens im kommenden Sommer könnte ein Abschied des Torgaranten bevorstehen. Aber wer auch immer dann bieten sollte billig wird das nicht. Denn Vize-Aufsichtsrat Willi Schulz stellte bereits vor Wochen in "Bild" fest: "van der Vaarts Marktwert liegt bei 40 Millionen Euro".

( abendblatt.de )