Fall Madeleine: Angebliche DNA-Spuren

Eltern weisen neue Vorwürfe zurück

Kate und Gerry McCann haben Spekulationen zurückgewiesen, wonach neue DNA-Spuren ihre Schuld am Tod ihrer Tochter beweisen würden.

London. Die Eltern der verschwundenen Madeleine haben Spekulationen zurückgewiesen, wonach neue DNA-Spuren ihre Schuld am Tod des Mädchens beweisen würden. Kate und Gerry McCann hätten nichts zu verbergen, sagte ihr Sprecher Clarence Mitchell am Dienstag dem Sender GMTV. Zuvor hatten britische Zeitungen berichtet, neue DNA-Spuren - unter anderem aus dem Ferienappartement in Portugal - erhärteten den Verdacht gegen das englische Ärzteehepaar.

Die Berichte seien "ohne Quellenangaben und unbegründet", sagte Mitchell. Er wies auch Kritik zurück, wonach die Eltern zu wenig Emotionen zeigen würden. "Sie sind normale Menschen und sie sind so emotional wie jeder andere auch. Viel davon spielt sich im Privaten ab." Madeleine war am 3. Mai aus einer Ferienanlage an der Algarve- Küste verschwunden. Während zunächst von einer Entführung ausgegangen worden war, verdächtigt die portugiesische Polizei inzwischen die Eltern, Madeleine aus Versehen getötet zu haben.