Bush fühlt sich im Kampf gegen Terror bestätigt

US-Präsident George W. Bush hat die jüngste Videobotschaft von El-Kaida-Anführer Osama bin Laden als Erinnerung dafür bezeichnet, dass die Welt weiter vom Terrorismus bedroht werde.

Washington/Sydney. US-Präsident George W. Bush hat die jüngste Videobotschaft von El-Kaida-Anführer Osama bin Laden als Erinnerung dafür bezeichnet, dass die Welt weiter vom Terrorismus bedroht werde. Das Band ermahne alle, "dass wir in einer gefährlichen Welt leben und dass wir zusammenarbeiten müssen, um uns zu schützen", sagte Bush am Samstag am Rande des APEC-Gipfels in Sydney. Zuvor hatten amerikanischen Geheimdienstexperten erklärt, die Stimme auf dem Videoband sei tatsächlich die Stimme Bin Ladens.

Bin Laden hatten sich in seiner ersten Videobotschaft seit drei Jahren unter anderem zum Irakkrieg geäußert und das amerikanische Volk aufgerufen, zum Islam überzutreten. Es gebe zwei Möglichkeiten, den Irakkrieg zu beenden. "Eine liegt auf unserer Seite, und sie liegt darin, die Kämpfe gegen euch und das Töten zu eskalieren... Die zweite Lösung liegt bei euch...Ich lade euch ein, den Islam anzunehmen." Nur wenn die US-Führung den Islam "akzeptiere", könne sie den Krieg im Irak beenden.

Bush erklärte dazu, die Tatsache, dass der Irak auf dem Band erwähnt werde, zeige, dass der Irak Teil des "Krieges gegen die Extremisten" sei. "Wenn El Kaida sich die Mühe macht, den Irak zu erwähnen, dann deshalb, weil sie im Irak etwas erreichen wollen, nämlich uns rauszuschmeißen. (...) Wir müssen unsere Entschlossenheit demonstrieren und El Kaida Zufluchtsorte verwehren", sagte Bush.