Beachvolleyball: 200 000 Euro Preisgeld

Auch Okka Rau will nach Valencia

Nur die Ruhe Beach-Fans. Ist doch nur EM. Ab Donnerstag wird in Valencia europameisterlich gebaggert. Und auch das Hamburger Team Rau/Pohl hofft auf eine Medaille.

Valencia. Die Titelverteidiger Julius Brink und Christoph Dieckmann aus Berlin rechnen bei den am Donnerstag im spanischen Valencia beginnenden 15. Europameisterschaften im Beachvolleyball mit starker Konkurrenz. "Ganz Europa wird scharf darauf sein, uns die Krone vom Kopf zu nehmen", sagte Brink. "Natürlich wollen wir gewinnen. Aber unsere Gegner sind stärker geworden. Und wir selber haben leider nicht so konstant gespielt wie im Vorjahr", fügte sein Partner hinzu, der gerade von den Lesern des Volleyball-Magazins zusammen mit Sara Goller (Hertha BSC) als "Beachvolleyballer des Jahres" gewählt wurde.

Brink/Dieckmann bereiten sich seit Dienstag im EM-Ort gemeinsam mit den Spaniern Pablo Herrera/Raul Mesa vor, die Titelträger 2005 in Moskau waren. In David Klemperer/Eric Koreng (Hildesheim/Essen), die das Rangking nach fünf Europa-Turnieren anführen und zwei Mal im Finale bei der Welttour standen, und Kay Matysik/Stefen Uhmann (Berlin/Kölleda) haben sich zwei weitere deutsche Männer-Duos qualifiziert.

Jeweils 24 Männer- und Frauen-Teams kämpfen um die Podestplätze und insgesamt 200 000 Euro Preisgeld. Bei den Frauen haben die Russinnen Alexandra Shirjaewa/Natalja Urjadowa den Titel zu verteidigen. Mit den Ex-Europameisterinnen Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg), den im Ranking führenden Katrin Holtwick/Ilka Semmler (Berlin), Helke Claasen/Antje Röder und Sara Goller/Laura Ludwig (alle Berlin) hofft auch ein deutsches Quartett in die Entscheidung eingreifen zu können. Die deutschen Sandspezialisten haben mit sechs Siegen, fünf zweiten und vier dritten Plätzen die beste Bilanz vor der Schweiz (5/6/4) und Italien (4/1/9).