Wetter: Nach heftigem Gewitter

Hamburgs Westen unter Wasser

Die Feuerwehr rückte zu insgesamt 100 Einsätzen aus, um vollgelaufene Keller auszupumpen oder Überschwemmungen zu beseitigen.

Hamburg. Ein heftiges Gewitter hat am Mittwochabend Teile von Hamburgs Westen unter Wasser gesetzt. Die Feuerwehr rückte zu insgesamt 100 Einsätzen aus, um vollgelaufene Keller auszupumpen oder Überschwemmungen zu beseitigen. Autofahrer fanden sich im Bereich des Autobahnkreuzes Nordwest (A7/A23) in einer Seenlandschaft wieder. Die Strecke war auf 400 Meter Länge 20 Zentimeter hoch überflutet. Im Stadtteil Eidelstedt setzte der Regen, der bis zu 40 Liter je Quadratmeter erreichte, in Reihenhäusern die Keller unter Wasser. Zwei Autohäuser in Lokstedt meldeten ebenfalls Überschwemmungen.

Auch im Osten Hamburgs, im Kreis Herzogtum Lauenburg, wurden Straßen überflutet. Das Wasser drang auch hier in Keller und außerdem in eine Fabrikhalle ein. Wie ein Sprecher der Feuerwehr berichtete, wurden innerhalb einer Stunde mehr als 50 Einsätze registriert. Betroffen war ein 20 Kilometer langer Landstrich von Büchen bis Geesthacht. Die Einsatzkräfte waren mehrere Stunden lang damit beschäftigt, den Betroffenen zu helfen.